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Projekte und Aktionen der DRK-Nachbarschaftshilfe

Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen eine Auswahl besonderer Aktivitäten unserer Nachbarschaftshilfe.

Ansprechpartnerinnen

Ulrike Kallnischkies-Thiel

Tel.: 0531 80 11 070
Fax: 0531 80 11 07 29
Mailkontakt

Regina Wollgramm

Tel.: 0531 80 11 070
Fax: 0531 80 11 07 29
Mailkontakt

Begegnungsstätte Am Wasserturm
Hochstraße 13
38102 Braunschweig

Sprechzeiten:

Mo., 14 - 16 Uhr und
Mi., 9 - 12 Uhr

Unsere Aktion der Nachbarschaftshilfen im östlichen Ringgebiet: „Von Herzen“ – für die Nachbarschaft

Diese Herzen sollen Nachbarn erfreuen – und die Kreativität fördern. Foto: DRK BS-SZ

Die Nachbarschaftshilfen des Deutschen Roten Kreuzes und des Paritätischen haben eine „herzige“ Gemeinschaftsaktion im östlichen Ringgebiet und in der Innenstadt ins Leben gerufen. Ausgehend von dem gemeinsamen Angebot im Quartier „ Kreativ am Nachmittag“ wurde ein Upcycling-Projekt entwickelt, an dem einfallsreiche und kreative Bürgerinnen und Bürger sich aktiv an einem gemeinsamer Aktion beteiligen können.

Im Einzugsgebiet der beiden Nachbarschaftshilfen möchten Ulrike Kallnischkies-Thiel und Iris Bruns Nachbarn motivieren, (ihr) „Herz zu verschenken“. Von Nachbarn für Nachbarn. Zunächst sollen alleinlebende ältere Menschen beschenkt werden.

Die Idee: Kreative Menschen in allen Altersgruppen nähen zuhause an der eigenen Nähmaschine oder per Hand –  aber sie bleiben mit ihrer Idee nicht allein! Das gemeinsame Projekt, alleinlebenden, älteren Menschen in der Nachbarschaft eine Freude zum Anfassen zu bereiten, verbindet.

Und so wird das Herz nicht nur für die Beschenkten zum Sinnbild einer herzlichen Nachbarschaft, sondern auch für die fleißigen Näherinnen und Näher. Begleitet wird das Projekt von den beiden Koordinatorinnen.  Sie sind Ansprechpartnerinnen für Materialien, sind Sammelstellen für die genähten Schmuckstücke vor Ort und organisieren die Verteilung. Daber sind künftige Treffen, Stofftauschbörsen und eine „Herzensgalerie“ auf den Internetseiten des DRK und des Paritätischen geplant.

Rufen Sie uns an, wenn Sie mitmachen oder mehr Informationen haben möchten. Sie erreichen die Nachbarschaftshilfe „Am Wasserturm“ des Deutschen Roten Kreuzes in der Hochstraße 13, Telefon (0531) 70216900, und die Nachbarschaftshilfe des Paritätischen in der Jasperallee 42, Telefon (0531) 340478.

Volle Tische beim Bücher- und Kofferflohmarkt

Foto: DRK BS-SZ
Tisch beim Koffer- und Bücherflohmarkt der DRK-Nachbarschaftshilfe.

Ein großer Erfolg war der Koffer- und Bücherflohmarkt am letzten Oktober-Sonntag in der DRK-Begegnungsstätte Am Wasserturm. Alles, was in einen Koffer passt, und zusätzlich noch Bücher, wurden auf 20 Tischen im großen Saal ausgebreitet und stießen auf reges Interesse bei den Besuchern. Eingeladen hatte die DRK-Nachbarschaftshilfe. Gebrauchtes, Dekoratives, Skurriles sowie Selbstgemachtes wurden feilgeboten, gehäkelte Mützen zum Beispiel für Babys, Kinder und Erwachsene, Schals und auch selbst hergestellter Schmuck. An einem Stand gab es Topfuntersetzer aus Kronkorken, jeweils überzogen mit Stoff und am Ende zusammengenäht. Sammeltassen und Porzellankannen fanden sich auf fast jedem Tisch wieder. Zusätzlich fanden auch viele Bücher neue Besitzer, darunter aus der Bücherei der Begegnungsstätte bereits ausgemusterter Lesestoff.

Das Angebot war breit gefächert, wie es sich für einen Flohmarkt gehört. Zusätzlich zu einem Koffer voller Liebhabereien brachte jeder Standinhaber auch noch einen Kuchen mit, so dass es am Sonntagmittag und -nachmittag für Besucher einiges zur Stärkung gab, dazu natürlich Tee, Kaffee und Wasser. Bei überraschend schönem Wetter kamen viele Besucher vorbei, neben Senioren aus dem Stadtviertel auch erstaunlich viele Familien mit Kindern. 

Erstes Speed-Meeting der Nachbarschaftshilfen

Bunte Blätter an Wäscheleinen, Tische mit Kurzzeitmessern, Blumen und Stifte: Eine ungewöhnliche Aktion gab es im August 2019 auf der Grünfläche an der Jasperallee. Mit dem neuen Format „Speed-Meeting“ stellten sich die Koordinatorinnen der Nachbarschaftshilfen des Paritätischen Braunschweig und des DRK Kreisbandes Braunschweig- Salzgitter vor.

Auffällig, nah am Wochenmarkt Franzsches Feld platziert, hat die Aktion Neugier und Aufmerksamkeit hervorgerufen. In den kurzen („speed“) Treffen („meetings“) wurden Interessierte nicht nur über die Vielfalt der Beratungs- und Unterstützungsangebote informiert. Es gab für alle die Möglichkeit, eigenen Ideen und Wünsche für eine gute und lebendige Nachbarschaft aufzuschreiben und an der Wäscheleine aufzuhängen.

Die Nachbarschaftshilfen sind auch Ansprechpartner für Stadtteil-Bewohner, die sich engagieren möchten. Dieses Engagement kann in der Initiierung von neuen, generationenoffenen Angeboten – auch mit weiteren Kooperationspartnern wie etwa Vereinen – unterstützt werden.

Nach dieser ersten erfolgreichen Veranstaltung im August wird es punktuell weitere Speed-Meetings im Stadtbezirk an unterschiedlichen Orten geben. Weitere Informationen gibt es bei der Nachbarschaftshilfe Östliches Ringgebiet Nord unter 0531 /34 04 78 und der DRK-Nachbarschaftshilfe Am Wasserturm unter 0531/ 8 01 10 70.

Foto: DRK BS-SZ
Iris Bruns (von links) von der Nachbarschaftshilfe des Paritätischen sowie Regina Wollgramm und Ulrike Kallnischkies-Thiel von der DRK-Nachbarschaftshilfe am Wasserturm.

DRK beteiligt sich an der Aktion „Löwenpunkte“

Foto: K. Mentasti / DRK BS-SZ

Die DRK-Nachbarschaftshilfe Am Wasserturm ist Mitinitiator der Braunschweiger Projektes „Löwenpunkte“. Löwenpunkte sind beispielsweise Geschäfte wie Bäckereien, Apotheken und Friseure oder andere Einrichtungen im Stadtteil wie Ärzte oder Quartierszentren. Das Projekt wurde im Mai 2018 gestartet.

Das Projekt ist gedacht für ältere oder beeinträchtigte Menschen, die zum Einkaufen oder Spazierengehen unterwegs sind und sich nicht wohl fühlen oder einfach mal eine Pause zum Ausruhen brauchen. In den Löwenpunkten können sie jederzeit verschnaufen und sich hinsetzen, um zum Beispiel ein Glas Wasser zu erhalten. Das Personal hat ein Auge auf sie und kann bei Bedarf Hilfe holen. Dabei können Angehörige genauso verständigt werden wie im Notfall ein Arzt oder Rettungswagen.

Das Angebot wird zunächst in den Stadtteilen Östliches Ringgebiet, Westliches Ringgebiet sowie Watenbüttel, Völkenrode, Kanzlerfeld und Ölper aufgebaut. Eingesetzt und auch noch gesucht werden Ehrenamtliche, so genannte Stadtteillöwen, als Bindeglieder zwischen den Geschäften, also den Löwenpunkten, und den Beratungsstellen, Nachbarschaftshilfen und Quartierbüros. Ansprechpartner im Östlichen Ringgebiet ist unter anderem die DRK-Nachbarschaftshilfe Am Wasserturm. Unser eigener Löwenpunkt ist die DRK-Begegnungsstätte, Hochstraße 13. Kooperationspartner des DRK sind der Verein ambet e.V., der Paritätische und die Bürgerstiftung Braunschweig.

Nach rund einem Jahr hat Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth im Mai 2015 bereits den 100. Löwenpunkt miteröffnet. Gemeinsam mit Regina Wollgramm von der DRK-Nachbarschaftshilfe klebte Markurth den Löwenpunkt-Aufkleber an die Post-Partner-Filiale in der Nußbergstraße 16a.

Zu erkennen sind die Löwenpunkte an einem runden roten Aufkleber mit der Aufschrift „Hilfe für Senioren – Löwenpunkt" und einem stilisierten Löwenkopf mit Brille.

Weitergehende Informationen lesen Sie in dem BZ-Zeitungsartikel vom 18. Mai 2019 sowie auf der Internetseite für das Projekt Löwenpunkte.

Großes Interesse am Thema „In Würde alt werden“

Foto: K. Mentasti / DRK BS-SZ

Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „In Würde alt werden“ zur Situation älterer Menschen im Stadtteil Östliches Ringgebiet kamen Anfang August 2017 mehr als 50 Besucher in die DRK-Begegnungsstätte Am Wasserturm. Das Rote Kreuz gehört mit seiner Nachbarschaftshilfe zu den aktiven Gründungsmitgliedern des Arbeitskreises „Älter werden im Stadtbezirk“. Die Diskussion wurde unter Moderation von Kirsten Bittner von der Stiftung Neuerkerode mit Politikern der meisten im Rat der Stadt vertretenen Parteien und Gruppierungen geführt.

Diese von dem noch jungen Arbeitskreis initiierte Diskussionsrunde soll – auch nach Wunsch vieler Besucher – Auftakt für weitere Veranstaltungen zur Verbesserung der Situation von Senioren im Stadtteil sein. Thematisiert wurden diesmal allgemeine Themen wie Rentenniveau und Altersarmut, aber auch beispielhafte Wohnformen für Senioren.

Hier sehen Sie den Flyer zur Veranstaltung.