· Pressemitteilung

185 Sanitäter von DRK und ASB sichern Schoduvel – Respektvolles Auftreten der Jecken

Vereint die Besucher und den Umzug im Blick: Sanitäter des Rotkreuz-Kreisverbandes und des Regionalverbandes des Arbeiter-Samariter-Bundes am Hagenmarkt. Foto: J. Hiltmann / ASB
Einsatzbesprechung der ehrenamtlichen Sanitäter des Roten Kreuzes, des ASB und der Freiwilligen Feuerwehr in der DRK-Rettungswache. Foto: K. Mentasti / DRK BS-SZ
Einsatzleiter Olaf Kleint vom Rotkreuz-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter (rechts) im Gespräch mit Abschnittsleiter David Joho, ebenfalls DRK. Foto: K. Mentasti / DRK BS-SZ
Gemeinsamer Aufbruch der Einsatzfahrzeuge von der DRK-Rettungswache am Hauptgüterbahnhof in die Innenstadt. Foto: K. Mentasti / DRK BS-SZ
Teamarbeit beim Karnevals-Umzug Schoduvel in Braunschweig, hier an der Hagenbrücke: Vertreter von Polizei, Rotem Kreuz, ASB und Notfallseelsorge behalten Zug und Zuschauer im Blick. Foto: J. Hiltmann / ASB
In Sichtweite des Schoduvel-Umzugs hatten Sanitäter des DRK-Kreisverbandes und des ASB-Regionalverbandes ihre Sanitätsstationen aufgebaut, hier (vorn) am Ritterbrunnen/Ecke Schlossplatz. Im Hintergrund das Karnevalstreiben am Bohlweg, dahinter Rathausturm und Dom, rechts der Rathaus-Anbau. Foto: J. Hiltmann / ASB

185 ehrenamtliche Sanitäter des Kreisverbandes BS-SZ des Deutschen Roten Kreuz und des Regionalverbandes Braunschweiger Land des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) haben am Sonntag, 23. Februar, den Karnevalsumzug Schoduvel mit 62 Einsatzfahrzeugen sanitätsdienstlich abgesichert.

Darunter waren neben den Sanitätern auch ein Notarzt und fünf Notfallseelsorger. Zur Unterstützung waren neben den eigenen Kräften auch Helfer aus Goslar, Hannover, Helmstedt, Hildesheim, Peine und Wolfenbüttel dabei. Das Motto des 42. Braunschweiger Karnevalszuges lautete „Braunschweig – weltoffen und international, so ist auch unser Karneval!“ Trotz des schlechten Wetters mit Sturmböen und Dauerregen bei Temperaturen um 7 Grad Celsius feierten zehntausende Karnevalisten entlang der sechs Kilometer langen Strecke durch die Braunschweiger Innenstadt. 150 Wagen und Gruppen sowie 5000 Mitwirkende machen den Zug in jedem Jahr zum größten in Norddeutschland und auch einem der Top fünf in ganz Deutschland. An von Besuchern hochfrequentierten Punkten hatten DRK und ASB feste Sanitätsstationen errichtet. Diese befanden sich am Altstadtmarkt, Meinhardshof, Hagenmarkt, Ritterbrunnen und Bohlweg. Fußstreifen hatten die feiernden Menschen im Auge und griffen ein, wenn medizinische Hilfe erforderlich war. Bis zum Ende des Sanitätsdienstes um 18:15 Uhr hatten die Einsatzkräfte insgesamt 46 Besucher versorgt. Darunter waren 21 Rettungsdiensteinsätze, von denen 18 Patienten in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Ein Großteil der Hilfeleistungen wurden bei Schnittverletzungen durch Glasscherben geleistet. Einsatzleiter Olaf Kleint vom DRK zog ein positives Fazit: „Grundsätzlich entsprach das Hilfeleistungsaufkommen während des diesjährigen Karnevalumzugs dem erwarteten Ausmaß.“ Kleint lobte zudem noch am Abend des Umzugs das „respektvolle Auftreten der feiernden Jecken gegenüber den Rettungskräften“. Übergriffe habe es keine gegeben. Bevor die fünf Sanitätsstationen sowie die zwei Außenrettungswachen am Bankplatz und Ritterbrunnen aufgebaut und besetzt worden waren, gab es für die Einsatzkräfte von DRK und ASB traditionell erstmal ein kräftiges Frühstück in der Rotkreuz-Rettungswache am Hauptgüterbahnhof. Als langjähriges DRK-Präsidiumsmitglied begrüßte Dr. Ulrich Barkow die Ehrenamtlichen, darunter auch Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, die im Innenstadtgebiet mit Löschfahrzeugen präsent waren.

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